Taiwan-Trip – Die Computex und Acer

Taiwan-Trip - Die Computex und Acer

Nachdem ihr schon erfahren habt, wie es mir so mit dem Flug ergangen ist, bekommt ihr jetzt meine Eindrücke der Computex auf dem Blog-Tablett serviert. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir etwas mehr von der Computex erhofft hatte: Sie war ziemlich klein, auch wenn ich nur in einer von zwei Locations war, und überwältigend war das Ausgestellte auch nicht. Nichts, was man schon mal gesehen hat. Selbst der Intel-Stand war etwas ernüchternd, dabei hatten die doch ihren neuen Prozessor-Typen Haswell vorzustellen. Naja – wenigstens hatte Acer ein paar coole Produkte.

Apple-China?

Apple China hatte scheinbar auch einen Stand. Apple China hat doch diesen Regenbogen/Pilz als Logo – oder? Mal Spaß beiseite, das ist schon echt dreist kopiert. Da kann auch kein Apple-Hater was sagen. Im Allgemeinen hat man 2 Dinge sehr oft gesehen: Tanzende Messe-Hostessen und Kopien von Apple-Produkten. Sowohl bei den Tänzerinnen als auch bei den Kopien gab es gute und eher schlechte Anwärter. Ich hatte natürlich, und das kann sich jeder denken, der mich kennt, eher Augen für die leicht bekleideten Mädels – zappelnd oder nicht.

Acer auf der Computex

Acer hatte ihr Messeprogramm in Form einer Modenschau abgehalten. Etwa stündlich wurden die neuen Produkte von Models über den Catwalk getragen und dazu hat eine sehr enthusiastische Moderatorin die Geräte vorgestellt. Nach dem 10. „ACER!“ musste man einfach einstimmen. Da gingen auch fast automatisch die Hände in die Luft – das bestätigt euch Thies von uberding.net sicher gerne. Auch da hieß es für mich eigentlich eher: Weiberglotzen. Die Produkte hatte ich ja schon am Tag zuvor bei der Pressekonferenz und dem darauffolgenden Handson ausgiebig unter die Lupe nehmen können.

Acer Aspire S7

In puncto Design hat mich definitiv das Acer Aspire S7, das in der 2. Generation vorgestellt wurde, begeistert. Er hat etwas Anmutiges, wie man es sonst nur von MacBooks kennt. Der Bildschirm besteht aus 2 „Gorilla Glass“-Platten, zwischen denen sich die bilderzeugende Technik befindet. Das S7 ist wirklich sehr schmuck und hat mit Windows ein Betriebssystem, mit dem man auch mal das ein oder andere Spiel zocken kann. Dank des Touch-Screens macht auch endlich mal Windows 8 auf einem Laptop Sinn. Mit etwa 1500 Euro (unbestätigte Angabe), bewegt sich das Acer S7 im preislichen Mittelfeld, würde ich sagen. Ein, in meinen Augen, absolutes Killerfeature fehlt dem S7 – wahrscheinlich aus Designgründen – aber.

Acer Aspire R7

Das hat dafür das Acer Aspire R7: Um den Touchscreen noch besser nutzen zu können, lässt sich der Monitor bei dem Gerät nämlich in Richtung Tastatur ziehen. Man kann ihn auch noch in verschiedene andere Positionen, wie etwa horizontal als „Tisch“, bringen. Und glaubt mir: Das ist genial! Wenn Windows 8 auf dem S7 eine Daseinsberechtigung hat, dann hebt das R7 Windows 8 in den Himmel. Das Design ist natürlich, durch die von Acer patentierte Lösung am Rücken des Bildschirms, etwas spacig – das macht der Nutzen aber wieder locker wett (falls einem das Design nicht 100% gefällt). So cool die Idee mit dem verstellbaren Bildschirm ist, ein Manko hat sie: Wenn man den Bildschirm bis ganz vor die Tastatur zieht, erreicht man das Trackpad nicht mehr so gut. Ich bin mir aber sicher, dass da die schlauen Köpfe von Acer noch eine Lösung finden werden.

Acer Icona W3

Zudem hat Acer noch das Icona W3, Aspire P3 und das Liquid S1 vorgestellt. Das Icona W3 ist das bisher kleinste Windows 8 Tablet und liegt, wie ich festgestellt habe, gut in der Hand. Das mitgelieferte (und natürlich im Preis von etwa 330€ enthaltene) Microsoft Office lässt sich auf dem Tablet besser steuern, als ich erwartet habe. Auch wenn ich nicht unbedingt die Zielgruppe für Office auf dem Tablet bin, finde ich das ein cooles Feature.

Acer Aspire P3

Das Aspire P3 konnte man schon im dem Werbevideo von Acer mit Tiesto sehen. Der Jedermanns-Typ Vernon hat damit für Tiesto die Kontrolle über die Musik übernommen – weil Vernon das so gut konnte, gibts die DJ-Software gleich mit dazu. Vom professionellen Standpunkt aus gesehen, ist die Software natürlich nicht brauchbar. Wer sich aber als Laie mal daran probieren will, hat damit sicher seinen Spaß. Der Preis ist mit 500€ für ein 11,6 Zoll großes Tablet, bei dem die Tastatur gleich dabei ist, auch völlig in Ordnung.

Acer Liquid S1

Mit dem Liquid S1 hat Acer auch ein Phablet (ja Phablet) auf den Markt gebracht. Wer auf große Displays steht, wird das S1 lieben – eingefleischte iPhone-Nutzer (wie ich) werden wohl jedoch mit dem Kopf schütteln. Das 5,7 Zoll große HD-Display ist zwar hübsch anzusehen, jedoch für mich zu groß. Ich bediene mein iPhone gerne mit einer Hand – das ist da nur mit viel Übung möglich. Der Preis bewegt sich mit etwa 350 € (ebenfalls unbestätigt) für Smartphones dieser Klasse im unteren preislichen Feld. Acer ist nicht unbedingt für Smartphones bekannt. Man merkt aber, dass sich im Gegensatz zur Vergangenheit bei Acer viel getan hat. Alexandra von Acer hatte noch ein älteres Acer Smartphone und dagegen ist das Liquid S1 definitiv ein Schritt nach vorn. Auch wenn sie, laut ihrer Aussage, das Smartphone noch nicht gegen ein neueres von Acer ausgetauscht hat, weil’s so schön rosa ist – Frauen eben.

Nun sind wir auch endlich am Ende. Der Artikel ist weitaus länger geworden, als ich am Anfang gedacht und erwartet hätte. Es sprudelte einfach aus mir raus – sorry. Als nächstes geht es dann mit dem Artikel zur Gang weiter. Stay tuned!

BeatTalk

Profilbild von Tino

Tino sagt:

wo sind die frauenfotos? :D

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