Drivepilot – The Heist

5:00 h – eine Armada von Weckern bläst ohne Rücksicht auf Verluste zum Angriff. Wenige Sekunden später steht deine mühselig aufgebaute Traumweltexistenz lichterloh im Flammeninferno. Auf allen Vieren quälst du dich aus deinem zerstörtem Domizil & versuchst jedem einzelnen Wecker, in seiner noch so abstrakten Form, endültig den Garaus zu machen. Spätestens ab dem Zeitpunkt hätte sich Sisyphus bereits die Kugel gegeben, doch Pustekuchen – Aufgeben ist halt einfach nicht drin. Neben dem inszenierten Palaber-Wasserfall hat die Zeit anscheinend zum 100-Meter-Sprint um’s eigene Leben angesetzt: 6:00 h, 9:00 h, 12:00 h. „Lauf, Forrest, lauf!“.

Knüppeldicke kommt’s dann gegen 18:00 h. Überschwängliche Euphorie schwappt mir entgegen. Apathisch klicke ich auf den Play-Button & will mich eigentlich abwenden. Zack, sitze ich da auf einmal wieder kerzengerade. Da gibt’s ’ne feine Grenze zwischen cheesy & catchy, aber das ist definitiv catchy. Ich bin gespannt, bleibt’s jetzt so oder haut’s mich noch gepflegt hinten rüber? Der Name lässt einiges erahnen: Nick Edwards aka Drivepilot. 0:19 h, ich glaube, ich krame noch fix meine Ray Ban raus. 0:38 h – so, ein Kühles & wenn’s geht, ziemlich hurtig, bitte. 1:07 h – „Alter Verwalter!“. Jetzt bekomme ich glatt Herzrasen, wenn ich an den kommenden Release der neuen Drivepilot-EP im Sommer denke. Um’s mal in den Worten eines fuchsigen Kommentators zu sagen: The return of the king! Morgen früh, 5:00 h & „Drivepilot – The Heist „. Unkattputtbare Traumwelt kaputt, ich wach, Nachbarn auf den Barrikaden – „Hey Ho, Let’s Go!“.

Drivepilot – The Heist

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