We love TURBO: Clouds – Those Cracks In Your Face, Do They Hurt?

Boys Noize, Chromeo, Zombie Nation, Erol Alkan,… Turbo Recordings kennt man seit eh und je als Plattform für Electro-Künstler dieser Art. De plus en plus mausert sich das Plattenlabel unseres gottgleich verehrterten Tiga nun allerdings zu einem virtuellen Tempel für Fans des puristischen Techno. Ob Sei A oder Gingy & Bordello: Turbo zieht ein Ass nach dem anderen aus dem Ärmel, wenn es darum geht, Up-Coming-Artists hervorzubringen, die sowohl anspruchsvolle Londoner als auch sowieso-von-allen-Seiten-mit-Techno-zugedröhnte Berliner zufriedenstellen – und das ist schon mal die halbe Miete des Erfolgs.

Nun präsentiert uns das Label die neueste EP der Clouds-Boys. Dass die beiden erst 19 und 20 Jahre alt sind, kann sich wohl niemand vorstellen, denn vor allem der erste Track Those Cracks In Your Face, Do They Hurt? ist ein kleines Feuerwerk aus allem, was man sich unter gutem, erfahrenem, erwachsenem Techno vorstellt:

Schon die subtil hämmernde Bassline mit diesem gewissen industriellen Sound-Touch, die vor allem jeden Blawan-Fan aufhorchen lässt, gibt einen wunderbaren Einstieg. Sie pumpt auch nach dem Einsetzen von dem perkussiven Scheppern, das dem Ganzen den richtigen Drive verleiht, weiter und windet so die Spannungsspirale der Nummer immer weiter nach oben. Die dunklen, hohlen Vocals mit dem typisch repetitiven Charakter von Technotracks bringen die extra Prise psychotische Wirkung mit rein – et voilà, fertig ist das kleine Monster.

Liebhabern von dunklem Techno kann ich auf jeden Fall empfehlen, mal in die Nummer reinzuhören – wer zarter beseitet ist oder es nicht so subtil mag, sollte sich wenigstens den Namen Clouds merken, denn von den Jungs werden wir in nächster Zeit bestimmt immer mehr zu hören bekommen!

Clouds – Those Cracks In Your Face, Do They Hurt?

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